Pädagogisch therapeutischer Dienst


Wir beraten, unterstützen und begleiten bei lebenspraktisch-organisatorischen Aufgabenstellungen.
Diese reichen vom Erlernen selbstverantworlichen Umgangs mit Finanzen über Hilfe bei behördlichen Angelegenheiten bis hin zur Wiedereingliederung.
Während des Therapieverlaufes ist es uns wichtig, regelmäßig Kontakt zu Betreuern und
Bewährungshelfern herzustellen, um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten.

In der Wiedereingliederungsphase planen wir bei Bedarf mit den Klienten ein Realitätstraining zur Überprüfung der erlangten Stabilität und der gesetzten Ziele. Gegebenenfalls unterstützen wir auch bei der Planung und Umsetzung eines Praktikums.

Den größeren Teil unserer Arbeit nehmen pädagogisch-psychologische Inhalte ein.
Neben unterschiedlichsten Gruppen sind auch therapeutisch orientierte Einzelgespräche von großer Bedeutung.
Hier haben unsere Klienten die Möglichkeit in einer geschützten Atmosphäre an persönlichen Themen zu arbeiten.
Sich mit seinem Lebens- und Suchtverlauf auseinanderzusetzen ist der Grundstein, um begreifen zu können, wie sich die Erkrankung und die damit verbundenen Symptome und Entstehungsmuster entwickelt haben.
In unserer Arbeit unterstützen wir die Klienten darin, mehr Halt und Eigenidentität zu entwickeln.
Dazu gehört es, persönliche Ressourcen zu erschließen und durch positive Erfahrungen den Glauben an sich selbst zu vergrößern. Dabei halten wir die Beschäftigung mit Themen wie Familie, Körperwahrnehmung, Nähe und Beziehungen für sehr sinnvoll.

Hierbei arbeiten wir individuell mit Techniken aus verschiedenen Therapieverfahren:

Systemische Beratung
Sozialtherapie (psychoanalytisch und verhaltenstherapeutisch orientiert)
Körperarbeit, Yoga und Meditation
DBT Dialektisch - Behaveoriale Therapie
Traumatherapie

Einzelgespräche

Diese sind therapeutisch ausgerichtet und finden regelmäßig in einem zeitlichen Umfang von 45 Minuten statt. In den Einzelgesprächen können sich die Klienten mit ihrem Beziehungsverhalten, dem Umgang mit Gefühlen und eigenen Persönlichkeitsmerkmalen intensiv befassen. Denn der Erwerb sowie die Erweiterung von emotionalen und sozialen Kompetenzen ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg in ein suchtmittelfreies Leben. Ebenso können dadurch gesunde Verhaltensweisen erarbeitet werden.

Gruppentherapie

In den wöchentlich statfindenden Therapiegruppen, hat jeder Klient die Möglichkeit mit anderen in
Kontakt zu treten und sich auszutauschen.
Gemeinsames Entwickeln von Lösungsstrategien im Verhalten und die Reflexion des Selbst- und
Fremdbildes sowie die kritische Auseinanderzetzung mit dem eigenem Suchtverhalten sind wichtige
Inhalte der Gruppengespräche.
Die Gruppensituation fördert zudem die Beziehungsfähigkeit und stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Die Teilnehmer setzen sich mit anderen Standpunkten auseinander und erfahren sich in
Konfliktsituationen. Dies führt zur Stärkung der sozialen/emotionalen Kompetenz und
des Selbstwertgefühls. Ebenso bieten die Gruppen auch Raum für informative Themen.

Workshops

Wir integrieren in unsere therapeutische Arbeit Workshops zu unterschiedlichen Themen.
Hierbei geht es um intensiven Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung und Interaktion in der Gruppe.
Die Klienten können hier Gesprächs-/Gruppentherapie, Kunsttherapie sowie Yoga und
Meditation kennenlernen. Im Workshop greifen die Methoden der Gesprächs-/Gruppentherapie,
Kunsttherapie sowie Yoga und Meditation ineinander.

Yoga

Nach dem Verständnis des Yoga ist Krankheit die Folge eines Ungleichgewichts der Körperenergien.
Das betrifft Suchterkrankungen genauso wie andere Erkrankungen.
Regenerierende und harmonisierende Übungen sind darum Teil jeder effizienten Theapie.
Dazu zählen Körper-, Atem-, und Meditationsübungen sowie die Anleitung zur richtigen Ernährung.
Durch die strikten Anforderungen an den Übenden ist Yoga zugleich eine Schulung in Selbstdisziplin, Überwindung und Verantwortungsgefühl.

Meditation

Viele sucht- und psychisch kranke Menschen haben nicht erlernt, mit Gefühlen und Gedanken souverän umzugehen. Entweder lassen sie sich von Gefühlen und Gedanken überfluten oder sie unterdrücken diese. Beides erzeugt unter Umständen Spannungen und psychosomatische Störungen. Meditation ist ein Training, durch dass der souveräne Umgang mit Gedanken und Gefühlen erlernt wird. Die Fähigkeit des distanziertens Beobachtens und Loslassens soll entwickelt werden. Dadurch werden Alltagskompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Umgang mit Frustation, Fähigkeit zur Entspannung, usw. verbessert

 

Zur Schreinerei

Schreinerei-Christ im Therapiezentrum