Chronisch Suchtkranke

Hierbei handelt es sich um Männer und Frauen, die aufgrund ihrer substantiellen Abhängigkeit
von Suchtmitteln, wie Alkohol, Medikamenten, Drogen ( auch Mehrfachabhängigkeiten), derzeit zu einer selbständigen Lebensführung nicht in der Lage sind. Ebenso Klienten, die nach der Entlassung aus der forensischen Abteilung einer Klinik zur weiteren Behandlung ihrer Suchtproblematik eine Therapie als Auflage erhalten.

Doppeldiagnosen

Zu dieser Gruppe gehören Personen, welche aufgrund ihres Suchtmittelkonsums eine zusätzliche psychische Erkrankung erlangt haben oder solche, bei denen sich zu ihrer psychischen Erkrankung eine Suchtmittelabhängigkeit entwickelt hat.
Hierzu zählen die Krankheitsbilder der verschiedenen Psychosen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen sowie Korsakow- und Wernicke-Syndrom.

Übergangsbereich

Gemäß der Wiedereingliederungshilfe sind die Kostenzusagen für diese Maßnahme auf 18 Monate befristet und können bei Bedarf um höchstens 6 Monate verlängert werden. Zielgruppe für diesen Bereich sind Klienten, bei denen, aufgrund ihrer Prognose, die Möglichkeit besteht die Therapie in diesem gesetzten Zeitrahmen erfolgreich zu absolvieren.

Langzeitbereich

Gemäß der Wiedereingliederungshilfe ist die Kostenzusage für diese Maßnahme auf fünf Jahre befristet und kann bei Bedarf auch verlängert werden.
Zielgruppe für diesen Bereich sind Klienten, die voraussichtlich einen längeren Zeitraum als zwei Jahre benötigen, um die Therapie erfolgreich zu absolvieren.

Dieses Angebot besteht auch für Klienten aus dem Übergangsbereich, bei denen nach Ablauf der Kostenzusage noch mehr Zeit zur Wiedereingliederung benötigt wird.

Zur Schreinerei

Schreinerei-Christ im Therapiezentrum